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# HDMI Viewer
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Ein schlanker Qt6/C++ HDMI-Viewer für Arch Linux mit V4L2 (Video) und ALSA (Audio).
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Gedacht als Companion zu OBS Studio: **Anzeigen ohne Aufnehmen**.
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## Features
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- Live-Vorschau vom HDMI-Grabber via V4L2, mit automatischer Formatpriorität
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MJPEG → YUYV → NV12 (MJPEG braucht deutlich weniger USB-Bandbreite und
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erlaubt so höhere Auflösungen/Framerates)
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- ALSA-Audio direkt vom Grabber-Gerät (Capture → Wiedergabe, per Thread)
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- Gerät-Auswahl beim Start (Video, Audio, Ziel-Framerate), alle Einstellungen
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werden gespeichert und beim nächsten Start vorausgewählt
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- **F** → Vollbild / **F** oder **Esc** im Vollbild → Fenstermodus
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- **Esc** im Fenstermodus → zurück zur Gerät-Auswahl (Device wird sauber freigegeben)
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- Seitenverhältnis immer bewahrt (Letterbox/Pillarbox)
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- Titelleiste und Statusleiste zeigen tatsächliche Auflösung, FPS und Pixelformat
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- GPU-Rendering per OpenGL 3.3 (kein Ruckeln durch CPU-seitiges Skalieren)
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- **Bildglättung** (standardmäßig an, Taste **S**): GPU-Shader trennt Luma/Chroma
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und behandelt sie getrennt – Chroma wird stärker weichgezeichnet (killt
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Dot-Crawl/Farbrauschen billiger Composite→HDMI-Scaler), Luma wird leicht
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geglättet und dezent gegengeschärft (nimmt harte Scaler-Kanten raus, ohne
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matschig zu wirken). Keine Optik-Spielerei, sondern eine echte Bildverbesserung.
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- **Retro-Optik** (standardmäßig aus, Taste **C**): separater Nostalgie-Look –
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Scanlines, Phosphor-/Aperture-Grille-Maske, leichte Wölbung wie bei einem
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alten Röhrenfernseher. Lässt sich mit der Bildglättung kombinieren.
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- **Nachschärfen** (Unsharp Mask, Taste **X** zum Umschalten, **+**/**-** zum
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Fein-Justieren): unabhängig von der Bildglättung, live einstellbar und
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persistiert.
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- **Hardware-Helligkeit/-Kontrast/-Sättigung** (Tasten **,**/**.**, **1**/**2**,
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**3**/**4**): steuert die entsprechenden V4L2-Regler *direkt am
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Grabber-Chip*, also VOR der JPEG-Kompression – das rettet tatsächlich
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Schattendetails, statt nur nachträglich am fertig komprimierten Bild zu
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strecken (was sichtbare Artefakte/Banding erzeugt). Beim Start wird der
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jeweilige Ausgangswert des Chips ausgelesen und gemerkt; beim Beenden wird
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er exakt wiederhergestellt, sodass der Grabber für andere Programme
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unverändert bleibt. Im Startdialog lassen sich für alle drei Regler feste
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Zielwerte vorgeben (`unverändert` = Regler beim Start gar nicht anfassen).
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- **Studio-/Full-Range-Korrektur**: Das fertig dekodierte Bild wird von einem
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komprimierten Kontrastumfang (Schwarzpunkt niedrig angesetzt, Weißpunkt
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≈235/255) auf den vollen 0–255-Kontrastumfang gedehnt. Ohne diese Korrektur
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wirkt das Bild dumpf, kontrastarm und zu dunkel – viele billige HDMI-Grabber
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liefern (oder kodieren, auch bei MJPEG) genau in diesem komprimierten
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Bereich. Greift direkt im GPU-Shader auf dem fertigen RGB-Bild, also
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unabhängig vom Pixelformat.
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- **Roh-Modus** (Taste **R**): Diagnose-Umschalter, der sämtliche Verarbeitung
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(Bildglättung, Retro-Optik, Studio-Range-Korrektur, Kontrast-/
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Sättigungs-Punch, Gamma) umgeht und das Bild 1:1 anzeigt.
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- **Live-Vergleich** (Taste **V**): zeigt links das rohe und rechts das
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bearbeitete Bild nebeneinander – praktisch zum Fein-Tunen der Hardware-Regler.
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- **Screenshot** (Taste **P**): speichert das aktuell angezeigte (bearbeitete)
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Frame als PNG im Home-Verzeichnis.
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- **Frame-Dump** (Taste **D**, nur bei MJPEG): speichert das nächste rohe,
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unveränderte MJPEG-Frame direkt vom Chip als JPEG – nützlich, um zu prüfen,
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ob Abweichungen schon in den Rohdaten liegen oder erst bei der eigenen
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Verarbeitung entstehen.
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## Abhängigkeiten (Arch Linux)
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```bash
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sudo pacman -S qt6-base cmake alsa-lib base-devel
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```
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`qt6-base` bringt auf Arch bereits die benötigten `Qt6OpenGL`- und
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`Qt6OpenGLWidgets`-Module mit. `linux/videodev2.h` ist Teil von
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`linux-api-headers`, das über die `base`-Gruppe ohnehin installiert ist.
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## Installation über AUR
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```bash
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yay -S hdmi-viewer
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# oder mit einem anderen AUR-Helper, bzw. manuell:
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git clone https://aur.archlinux.org/hdmi-viewer.git
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cd hdmi-viewer
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makepkg -si
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```
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## Quellcode
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```bash
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git clone https://git.projekt-hirnfrei.de/diabolus/hdmiviewer.git
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```
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## Manuell bauen
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```bash
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mkdir build && cd build
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cmake .. -DCMAKE_BUILD_TYPE=Release
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make -j$(nproc)
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```
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## Starten
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```bash
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./hdmi-viewer
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```
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## Tastenkürzel
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| Taste | Funktion |
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|---------|--------------------------------------------------------|
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| F | Vollbild ein/aus |
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| S | Bildglättung ein/aus |
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| C | Retro-Optik (Scanlines/Maske) ein/aus |
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| X | Nachschärfen ein/aus (letzter Wert ↔ aus) |
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| + / - | Nachschärfen stärker / schwächer |
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| , / . | Hardware-Helligkeit dunkler / heller |
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| 1 / 2 | Hardware-Kontrast runter / hoch |
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| 3 / 4 | Hardware-Sättigung runter / hoch |
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| R | Roh-Modus (Diagnose, alle Effekte umgangen) ein/aus |
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| V | Live-Vergleich (links roh, rechts bearbeitet) ein/aus |
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| P | Screenshot speichern (PNG) |
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| D | Rohes MJPEG-Frame dumpen (Diagnose) |
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| Esc | Vollbild verlassen ODER zurück zum Gerätedialog |
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## Einstellungen
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Werden gespeichert in: `~/.config/hdmi-viewer/HDMIViewer.conf`
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(Standard XDG-Pfad, kein manuelles Anlegen nötig)
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## Audio-Gerät finden
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```bash
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# Alle ALSA-Capture-Geräte auflisten
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arecord -l
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# Testen (hw:X,Y aus arecord -l, z.B. hw:2,0)
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arecord -D hw:2,0 -f S16_LE -r 48000 -c 2 /tmp/test.wav
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aplay /tmp/test.wav
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```
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Das Gerät dann im Dialog so eingeben: z.B. `hw:2,0` oder `plughw:2,0`
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(plughw macht automatische Sample-Rate-Konvertierung, falls nötig)
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